Cannabisöl zur Schmerztheraphie – Das muss du darüber Wissen

Cannabisöl gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Gerade bei diversen Schmerzen Kann das Cannabis-Öl Abhilfe schaffen. Alles rund um das Thema CBD Öl, (Kopf-) Schmerzen und Migräne erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Schmerzen können durch viele verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Ob nun krampfartig, entzündungsbedingt, Muskel-, Zahn-, Kopf- oder Nervenschmerzen, jeder Schmerz ist und fühlt sich für jeden Betroffenen anders an. Deshalb fällt die Behandlung der Schmerzen ebenso vielfältig aus. Häufig werden synthetische Schmerzmittel eingenommen um den Schmerz zu bekämpfen. Wer natürliche Substanzen zur Linderung bevorzugt, kann das CBD Öl eine mögliche Wahl darstellen.

Aber warum ist das so? Cannabisöl hilft nicht nur bei Hautkrankheiten, innerer Unruhe und Schlafstörungen, sondern auch Schmerzen erheblich lindern. Studien belegen die entzündungshemmende, krampflösende und nervenschützende Wirkung des Cannabidiol. Dennoch gibt es hier einiges zu Beachten.

Cannabis Geschichte und Anwendung gegen allgemeinen Schmerzen

Cannabis wird seit Jahrtausenden im Bereich der Naturmedizin angewandt. Hauptsächlich die Behandlung von Hauterkrankungen, innere Unruhen, Angstzuständen und sonstige Entzündungszustände war der Anfang von der Geschichte des Cannabis. An größter Bedeutung gewann im Laufe der Zeit das Phytocannabiniod Cannabidiol (kurz CBD). Dieses macht den Anwender weder abhängig, noch wirkt es sich berauschend auf den Körper aus.
Ohne jeglichen Nebenwirkungen kann das CBD zu jeder Tages- und Nachtzeit angewandt werden. Da es krampflösend und entzündungshemmend wirkt, bewährt es sich gegen diverse Arten von Schmerzen. In Zuge einer Entzündung entstehen oft freie Radikale. Diese werden ebenfalls von dem CBD eingefangen und hat eine stark antioxidative Wirkung.

Schnelle Schmerzlinderung durch CBD

CBD-reiche Präparate unterdrücken – ähnlich wie von synthetisch produzierten Medikamenten – die Bildung entzündungsfördernden Gewebehormonen. Jedoch wirken die natürlichen Präparate nicht negativ auf Herz, Nieren, Leber und Darm aus.
Genau aus diesem Grunde bewährt sich das CBD Öl besonders bei entzündungsbedingten Schmerzen. Dabei kann es separat oder in Kombination mit anderen Medikamenten verwendet werden.
Laut wissenschaftlicher Untersuchungen lassen sich CBD Extrakte für eine konventionelle Schmerztherapie wunderbar ergänzen. Jedoch reicht diese oftmals nicht aus. Zudem lässt sich der drastisch sinkende Bedarf von herkömmlichen Schmerzmitteln durch Cannabidiol belegen.
Diese Studien weißen bei einigen Probanden eine Reduktion der Dosis an synthetisch hergestellten Schmerzmitteln auf lange Sicht nach. Dementsprechend sanken auch die aus den konventionellen Mitteln einhergehenden Nebenwirkungen.

CBD Öl und chronische Schmerzen

Chronische Erkrankungen gehen bei vielen Menschen einher mit Schmerzen. Im Netz kursieren einige Erfahrungsberichte, die belegen, dass durch die zusätzliche Einnahme von CBD Öl tatsächlich die herkömmlichen Präparate reduziert und teilweise sogar komplett abgesetzt werden konnten.
Einige Patienten mussten im Zuge einer Operation oder auch chronischen Erkrankung Morphin hochdosiert zu sich nehmen. Das Schmerzmittel Morphin wirkt sich zwar Schmerzlindernd aus, aber bringt auch diverse Nebenwirkungen mit sich. Somit steigt zum Beispiel das Risiko einer Abhängigkeit und erhöht das Bedürfnis nach Schlaf. Die Dosis von Morphin konnte bei Patienten mit zusätzlicher Einnahme von CBD Öl gegen Schmerzen über mehrere Monate hinweg merklich gesenkt werden. Zudem litten diese Personen weniger unter Schmerzen fühlten sich fitter, wacher und vor allem klarer im Kopf.
Gerade bei Menschen mit hoher Einnahme von unzähligen Medikamenten bewährt sich das CBD Öl. Es unterstützt nicht nur die Schmerzlinderung, sondern kann sich sogar positiv auf die unangenehmen Nebenwirkungen auswirken.

Dosierung bei leichten Schmerzen
Ohne zusätzliche Schmerzmittel kann das CBD Öl vor allem leichte Schmerzen lindern. Unter leichten Schmerzen leiden etwa Personen mit etwa leichten temporären Magen-Darm-Beschwerden. Diese können im Zuge eines grippalen Infekts auftauchen.

Hier genügen bereits drei Tropfen CBD Öl morgens und abends, um die Schmerzen nachweislich zu lindern. Cannabidiol bringt abends den Vorteil mit sich den Schlaf zu fördern und vor allem inneren Unruhezuständen vorzubeugen. Dauern die Schmerzen länger als eine Woche an, kann die Dosis auf maximal fünf Tropfen erhöht werden.

Aber Vorsicht: Die Dosierung des richtet sich immer nach dem Cannabidiol-Gehalt des zu verwendendes Öles. Gute Erfahrungen erzielen Öle mit einem Cannabidiol-Gehalt von 15%, da diese einen ausreichenden CBD-Gehalt aufweisen um eine schnelle und vor allem sichere Wirkung zu erzielen.

Achtung: Die Dosierungsempfehlungen bei CBD Öle richten sich immer auf erwachsenen Personen mit einem Körpergewicht zwischen 60 und 90 kg. Sehr schlanke und damit leichte Personen beziehungsweise auch schwerere Leute müssen die Dosierung gegeben Falls nach unten oder oben hin anpassen um den gewünschten Erfolg zu erreichen.

Tipp: Einsteiger bei der Verwendung von CBD Öl beginnen bestenfalls mit einem niedrig dosieren Cannabisöl mit einem Gehalt von 5%.
CBD Öl bei Rückenschmerzen

Um die Quellen der Ursache von Rückenschmerzen zu bekämpfen, können sowohl das CBD Öl als auch CBD infundierte Topika bzw. transdermale Pflaster direkt angewandt werden. Jedoch nur, wenn der Bereich für die Rückenschmerzen bestimmt werden können. Spezifische Dosierungsanweisungen bei Rückenschmerzen befinden sich zumeist auf dem Produktetikett.

Derzeit sind keine allgemein geltenden Richtlinien für die genaue Dosierung bekannt. Die CBD Dosis ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Dabei spielt unter anderem die Qualität des CBD eine große Rolle. Daneben gilt es das Gewicht und den Stoffwechsel des Anwenders, sowie den Grund für die Einnahme zu berücksichtigen.

Anwendungswiederholungen bei Rückenbeschwerden
Gerade bei Rückenschmerzen empfiehlt es sich mit der niedrigsten Dosis zu beginnen und diese je nach Bedarf nach und nach zu erhöhen bis die optimale oder die maximale Dosierempfehlung zur Schmerzlinderung erreicht ist. Ist die persönliche optimale Dosierung gefunden, sollte diese am besten dauerhaft verwendet werden. Dabei immer wieder überprüfen ob die Effekte während des Behandlungsprozesses dauerhaft konstant bleiben oder sich wieder verschlechtern.

CBD Öl bei Migräne

Wirklich bewiesene Ursachen eines Migräneanfalls gibt es nicht. Jedoch begünstigen einige Auslöser die Migräne. Diese sind wiederum von Person zu Person unterschiedlich. Stress und Schlafmangel können zwei der möglichen Ursachen darstellen. Daneben spielt eine ungesunde Lebensweise mit falscher Ernährung eine große Rolle. Zudem neigen Frauen nachweislich häufiger zu einem Migräneanfall als Männer.

Behandlung mit CBD Öl

Während der Dauer von einem Anfall nehmen viele Menschen vorwiegend Medikamente gegen Schmerzen und Übelkeit zu sich. Diese sollen helfen, die Symptome zu lindern.
Je nachdem wie stark sich die Migräne äußert, verschreiben die Ärzte unterschiedlichste Medikamente. Diese können sich günstig auf die Symptomatik auswirken, jedoch auch Nebenwirkungen hervorrufen.
Bei besonders starken Schmerzen greifen Ärzte auf Triptane zurück. Diese greifen direkte auf den Stoffwechsel von Serotin ein. Mit der Einnahme von CBD Öl verläuft ein Migräneanfall unter Umständen viel milder. Gerade Cannabis kann in einer Vielzahl von Fällen innerhalb von nur wenigen Minuten die ersten Symptome verschwinden lassen.

Prophylaxe von Migräne
Viele Menschen leiden regelmäßig unter sehr schweren Migräneanfälle. Hier ist es wichtig, der Ursache auf den Grund zu gehen und den Hauptauslöser zu ermitteln. Oft helfen bereits ein strukturierter Tagesablauf oder regelmäßiger Ausdauersport die Häufigkeit von Migräne einzuschränken. Zudem kann bei den ersten Anzeichen von beginnender Migräne bereits das CBD Öl verwendet werden, um dem Anfall entgegenzuwirken.

Das CBD Öl ist in der Anwendung nach Ansicht einiger Gesundheitsexperten und auch –behörden sicher in der Anwendung. Zwar befindet sich die Cannabinoidmedizin in einem sehr frühen Stadium, jedoch sind die mit CBD einhergehenden Risiken verhältnismäßig gering in Gegensatz zu THC und Marihuana.
Im Laufe der Geschichte wurde bis heuten noch kein einziger Fall der Überdosierung von CBD aufgezeichnet. CBD scheint nach Aussage des National Institute on Drug Abuse eine durchaus sichere Droge zu sein ohne jegliche Suchtwirkung.
Zu beachten Auch wenn das CBD Öl von vielen Gesundheitsexperten als sicher eingestuft wird und es positive Erfahrungsberichte zur Verwendung des Öles gibt, bringt es wie jede andere Substanz auch gewisse potenzielle Risiken bei der Verwendung mit sich.

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