CBD Creme gegen Schmerzen und für die Haut – Inhaltstoffe und Erklärung

Bei Hautkrankheiten, Gelenkschmerzen oder einfach zur Pflege kann eine CBD-Creme die optimale Wahl sein. Hochwertige Cannabidiolcremes werden auf die Haut lokal aufgetragen und können dort ihre Wirkung entfalten, wo sie gebraucht wird.

Die Wirkung einer CBD Salbe / Creme

Die Haut ist das größte Organ des Menschen und ist mit Cannabinoidrezeptoren gefüllt. Lokal angewandt, kann CBD genau an diesen Rezeptoren wirken. Daher eignet sich die CBD-Creme als optimale Ergänzung zu einer oralen Einnahme, um Problemhaut gezielt zu pflegen oder Symptome von Krankheiten zu lindern.
Bei einer CBD-Creme handelt es sich um eine Wasser-Öl-Mischung, die auch als Emulsion bezeichnet wird, der viele pflegende Wirkstoffe zugefügt werden. Eine CBD-Salbe ist hingegen nicht dasselbe, denn diese kommt ohne Wasser aus.
Das in der Creme verwendete Pflege-Öl soll hierbei Feuchtigkeit spenden, welche die Haut nähren und zugleich die Poren nicht verstopfen.
Eine gute Creme mit CBD setzt hierbei auf eine Vielzahl an natürlichen und hochwertigen Bestandteilen sowie extrahiertes Cannabidiol aus Nutzhanf.
Damit die Wirkstoffe in die Haut schnell eindringen können, handelt es sich bei solchen Cremes und transdermale oder liposomale Produkte.
CBD-Cremes sind optimaler, da sie durch das hierin enthaltene Cannabidiol sehr gut pflegen und zudem noch eine medizinische Wirkung besitzen. Dies zeigen auch Erfahrungen und Studien.
Besonders häufig wird eine CBD-Creme bei Akne empfohlen. Bei dieser Hauterkrankung wird der Talg von den Drüsen unzureichend an die Oberfläche befördert. Die Folge sind Entzündungen, welche zu Pusteln führen. Die CBD-Creme soll mit ihren entzündungshemmenden Eigenschaften die Talgproduktion erhöhen und Entzündungen mildern. Anreicherungen mit Zink, Dexpanthenol und Bisabolol sind außerdem für die Heilung ebenfalls verträglich.
Die Schuppenflechte ist eine weitere Krankheit, die mit der CBD-Creme behandelt werden kann. Zu der Zielgruppe der CBD-Kosmetik gehören daher Menschen mit Schuppenflechte. Hierbei spielen Entzündungen ebenfalls eine wichtige Rolle. Da bei der Krankheit die Hautzellen stark produziert werden, können sich schuppige und juckende Hautstellen ausbilden. Der Wirkstoff CBD soll hierbei positiv auf das Immunsystem wirken und auf diese Weise zur Bekämpfung der Krankheit beitragen.
CBD-Creme eignet sich einerseits zur Behandlung von Hauterkran­kungen und kann auch bei rissiger, trockener und spröder Haut angewandt werden. Zusätzliche beruhigende und feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Nachtkerzenöl, Ringelblume und Sheabutter können sich ebenso günstig auf die Haut auswirken. Sehr beliebt sind auch Lippenpflegestifte, die den Wirkstoff CBD enthalten. Diese sollen für zarte und geschmeidige Lippen sorgen.
CBD löst sich generell gut in Fetten und Ölen. Dies ist die Erklärung dafür, warum der Wirkstoff über die Haut direkt in den Stoffwechsel aufgenommen wird. Generell verfügt die Haut über ihr eigenes Fett. Bedeutend ist, dass die Haut das CBD 10-mal mehr Durchlässigkeit gestattet, als das Tetrahydrocannabinol(THC).

Eine Frage, die sich viele Patienten stellen, ist, ob CBD durch eine Aufnahme über die Haut Einfluss auf den Körper haben kann. Hierzu konnte in Tierversuchen festgestellt werden, dass das CBD auch über den transdermalen Weg positiven Eigenschaften auf den Körper entfalten kann. So konnte ein Gel, das Cannabidiol enthielt, bei Ratten die die Schmerzen und Schwellungen bei arthritisgeplagten Gelenken mildern. So könnten Cremes mit CBD gegen Schmerzen eine Behandlungsmöglichkeit sein. Manche Hersteller beschäftigen sich daher auch mit Pflastern, welche als Wirkstoff CBD bei Fibromyalgie verwenden und bei neuropathischen Schmerzen wirken können.

CBD generell nachgesagt, dass es immunregulierend und zugleich antientzündlich wirkt. Daher bietet sich eine Anwendung vor allem für Patienten mit entzündlichen Hauterkrankungen an. Vor allem Aknepatienten kann dies eine neue Hoffnung geben, da die Behandlung über die Aktivierung des Vanilloid-Rezeptors Typ 4 erfolgt, mithilfe des CBDs die talgbildenden Zellen in den Talgdrüsen zu regulieren.

Erfahrungen von Anwendern und Patienten zeigen hierzu wichtige Hinweise auf die potentielle Wirkungsweise der CBD-Cremes. Daher können diese pflanzlichen Extrakte auch bei schweren Hauterkrankungen Abhilfe schaffen. Einige Patienten berichteten davon, dass sich nach der Verwendung sowohl die Blasen als auch der Juckreiz besserten.

Die Anwendung einer CBD-Creme / Salbe

Wenn möglich sollte der betroffene Hautbereich vorher mit Wasser und Seife abgewaschen werden, um den Schmutz und das Fett zu beseitigen. Dies sind beste Voraussetzungen, damit die Haut die Wirkstoffe in der Creme gut aufnehmen kann.

Obwohl vom Wirkstoff CBD fast keine Nebenwirkungen bekannt sind, ist es möglich, dass die Haut unter Umständen auf die anderen Inhaltsstoffe der Creme empfindlich reagieren. Daher empfiehlt es sich, eine kleine Menge auf eine Hautstelle zu testen und mögliche Reaktionen zu beobachten. Wenn nichts passiert, kann diese auf den betroffenen Hautstellen einmassiert werden.
CBD-Cremes sind hochwertige Produkte, mit welchen sich vor allem akute Beschwerden sehr gut behandeln lassen. Die zusätzlich enthaltenen Stoffe versorgen die Haut außerdem mit Feuchtigkeit und bewahren sie, während die geschädigten Zellen von den Eigenschaften des Cannabidiols profitieren können. Auch eine gesunde Haut kann mit CBD-Cremes eine wohltuende Wirkung verliehen werden. Diese versorgt die Haut durch die natürlichen Inhaltsstoffe mit viel Feuchtigkeit und schützt vor Hautirritationen.
Balsame, Cremes und Gele mit dem Wirkstoff Cannabidol sind für die tägliche Anwendung optimale geeignet und auch mehrmals am Tag ist eine Anwendung unproblematisch. Zudem können die Cremes verwendet werden, wenn keine besonderen Hautprobleme vorhanden sind. Derzeit erscheint es, dass das Cannabidiol in der Anti-Aging–Pflege bedeutungsvoll ist. Außerdem schützt das CBD auch vorbeugend und kann einer trockenen Haut vorbeugen. Vor allem in der kalten Jahreszeit ist dies eine sehr gute Eigenschaft, wenn die Patienten mit juckenden und trockenen Hautstellen zu tun haben. Zudem eignet sich die Verwendung das ganze Jahr über und somit auch im Sommer. Bei Hautausschlägen, Allergien oder Rosacea kann CBD-Creme eine gute Wahl sein, wenn diese zur täglichen Routine genutzt wird.

Da CBD die Talgproduktion reguliert, erklärt dies die Verwendung bei unreiner und fettiger Haut. CBD ist der einzige Naturstoff mit einer hohen Effektivität, ohne das dabei die Haut gereizt wird. Hierbei ist es wichtig leichte Rezepturen zu benutzen, welche die Talgdrüsen der Haut nicht verstopfen. Die CBD-Creme versorgt die Haut mit bedeutenden Nährstoffen und wird bei unreiner und gereizter Haut und Rötungen eingesetzt, ohne die Haut hierbei auszutrocknen. Eventuelle Nebenwirkungen auf diesem Anwendungsgebiet sind nicht bekannt. Wenn es zu allergischen Reaktionen kommt, so ist dies es den meisten Fällen nicht auf den Wirkstoff CBD zurückzuführen, sondern auf eventuelle andere Inhaltsstoffe der Produkte.

Die Erfahrungen mit den CBD-Cremes sind generell positiv und daher werden sie auch von Patienten empfohlen, die sie im Kampf gegen Falten verwenden. So hat dieses Mittel nicht nur eine beruhigende und regenerative Wirkung, sondern fördert zudem die Regenration der Zellen. Bei einer alternden Haut kann auf diese Weise ein schneller Anti-Aging-Effekt erzielt werden. Die Bildung der Falten vermindert sich und die Haut wirkt strahlender und gesünder.

Die möglichen Wirkstoffe einer CBD-Creme

Kannabidiol (CBD) / Cannabidiol
Cannabidiol (CBD) ist ein Wirkstoff aus der Klasse der Cannabinoide mit neuroprotektiven, antikonvulsiven und antioxidativen Eigenschaften, welcher zur Behandlung von Epilepsien und anderen Krankheiten verwendet wird. Weitere Therapiegebiete wie zum Beispiel neurodegenerative Erkrankungen und psychotische Störungen werden derzeit untersucht. CBD wird auch als Nahrungsmittelergänzung für unterschiedliche Zwecke verwendet, zum Beispiel als Beruhigungsmittel.
CBD ist eines von weit mehr als 100 bisher bedeutenden Cannabinoiden der Hanfpflanze. Der Boom um CBD erklärt sich vor allem auch dadurch, dass dem Hanf viele positive Eigenschaften zugesagt werden. Die Wirkung von Cannabidiol ist jedoch noch nicht vollständig erforscht. Bekannt ist, dass das Cannabidiol nicht psychoaktiv wirkt und damit bei der Einnahme keinen Rauschzustand erzeugen kann. Als sicher gilt außerdem, dass CBD krampflösende Eigenschaften besitzt. Deshalb wird es als Medikament schon heute gegen Krämpfe bei MS-Patienten sowie bei Kindern, die an einer Form an Epilepsie leiden, eingesetzt. Um die pharmakologischen Wirkungsfähigkeiten zu bestätigen, die dem CBD bisher nachgesagt werden, sind zusätzliche Studien und Forschungen notwendig. Die Erfahrungen von Patienten sind in jedem Fall sehr viel versprechend.

Eugenia Caryophyllus Bud Oil / Nelkenöl
Nelkenöl wurde bereits in der Antike wegen der schmerzstillenden, entzündungshemmenden und desinfizierenden Eigenschaften als Medikament verwendet. Genauso verfügt es über eine leichte betäubende Wirkungsweise, weshalb es zu früheren Zeiten als Lokalanästhetikum eingesetzt wurde. Daher wurde es oftmals in der Geburtshilfe sowie in der Zahnheilkunde eingesetzt.

Der Wirkstoff, welcher für diese Ergebnisse verantwortlich ist, ist das Eugenol. Dieser ist zu 70 bis 85 Prozent im Nelkenöl enthalten und wirksam gegen Viren, Pilze und Bakterien. Auch daher wird das Öl heute noch in der Fischzucht verwendet, denn es tötet Keime und betäubt die Tiere im Wasser.

Neben den ätherischen Ölen enthält das Nelkenöl auch einen hohen Anteil an Polyphenolen. Die Stoffe werden zu den Antioxidantien dazugezählt und sie bekämpfen die freien Radikale, welche den oxidativen Stress auslösen und die Haut schneller altern lassen. So werden die Polyphenole als die stärksten Antioxidantien betrachtet, welche in der Pflanzenwelt zu finden sind.
Da das Nelkenöl definitiv Bakterien abtötet, ist es optimal für eine lokale Anwendung bei Zahnfleisch- und Zahnschmerzen. Bei einer Zahnfleischentzündung werden zum Beispiel die Schmerzen im Mund von erbitterten Bakterien verursacht.
Zudem verfügt das Öl über eine leicht schmerzausschaltende Wirkung. Das Eugenol in dem Öl wirkt sich direkt auf den Stoffwechsel in den Zellen aus. Daher hält es zum Beispiel Kalzium davon ab, transportiert zu werden und die Nervenzellen zu stimulieren. Dies führt dazu, dass der Schmerz an der Stelle nicht wahrgenommen wird.

Mentha Piperita Leaf Oil / Pfefferminzöl
Durch Wasserdampfdestillation der Pfefferminzblätter wird das ätherische Öl gewonnen werden. Hergestellt wird dieses meist in Bulgarien, in den USA und in Italien. Um medizinisch wirksam zu sein, muss das Pfefferminzöl Arzneibuchqualität besitzen, das heißt, wenigstens 1,2 Prozent des ätherischen Öls enthalten.

Der Hauptbestandteil des Öles der Pfefferminze ist das Menthol mit etwa 35 bis 45 Prozent. Dies Öl ist farblos bis leicht gelb. Die hierin enthaltenen Wirkstoffe sind außer dem ätherischen Öl auch B-Vitamine, Labiatengerbstoffe, Enzyme, Kalzium, Kalium und Flavonoide. Die wichtigsten Wirkungen ergeben sich durch die Zusammenwirkung der einzelnen Bestandteile.
Die Blätter der Minze und das ätherische Öl finden viele Verwendungen. Das Gewächs zählt heute zu den bekanntesten und beliebtesten Heilpflanzen, weil es besonders vielseitig verwendet werden kann. Es wirkt antiviral und antimikrobiell, bei Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen und Gallenproblemen. Auch bei Erkältungen wird die Wirkungsweise des Pfefferminzöls gern eingesetzt, es wirkt zugleich erfrischend und sehr beruhigend. Ebenso verbreitet ist auch der bekannte Pfefferminztee, welcher aus gebrühten Pfefferminzblättern hervorgebracht wird. Auch in dem Getränk sind es die ätherischen Öle, welche die Wirkung hervorrufen. Er wird zumeist bei Magenbeschwerden getrunken, wirkt jedoch auch schlaffördernd und beruhigend. Im arabischen Gebiet ist Pfefferminztee das beste Nationalgetränk.

Gaultheria Procumbens Leaf Oil / Wintergrünöl
Wintergrünöl wird aus den Blättern der gleichnamigen Pflanze hergestellt. Die Blätter werden in heißem Wasser mazeriert, dass die Enzyme das Methylsalicylat herstellen. Dann werden die Blätter für vier bis sechs Stunden destilliert, was 0,8 bis 1 Prozent des ätherischen Öls ergibt. Anwender sollten jedoch hiermit vorsichtig sein, da das reine Wintergrünöl mit einer hoch konzentrierten Form des Methylsalicylas schon in kleinen Mengen giftig ist. D muss es mit einem sogenannten Trägeröl verdünnt werden. Patienten können eine Infusion mit 1 bis 4 Tropfen des Öls mit 30 Milliliter Trägeröl herstellen. Das Wintergrünöl darf nur topisch angewandt und nicht oral eingenommen werden.
Wintergrünöl besteht vor allem aus mit 90 bis 98 Prozent aus Methylsalicylat, das fast alle gesundheitsfördernden und heilenden Eigenschaften des ätherischen Öls definiert. Methylsalicylat ist eine Esterform, die normalerweise in medizinischen Salben hinzugefügt wird, um bei topischen und akuten Schmerzen zu helfen. Wegen des minzartigen Aromas wird dieser auch als Aroma für Kaugummis und Minzen in geringen Konzentrationen benutzt.
Die Wirkung von Wintergrünöl ist daher bewiesen. Das Öl wird oft durch sein minziges Aroma definiert. In den Minzpflanzen ist das Menthol das Molekül, welches für die Aktivierung des transienten Rezeptorpotentials im menschlichen Körper verantwortlich ist und zugleich TRPM8 genannt wird. Das Methylsalicylat in dem Wintergrünöl aktiviert allerdings das TRPA1, welches für die brennende Kältewirkung verantwortlich ist. Außerdem wird auch das TRPV1 aktiviert. Dies ist derselbe Kanal, welcher durch das Capsaicin aktiviert wird. Die Verbindung wird auch in Chilischoten vorgefunden, welche für ihren würzigen und scharfen Geschmack verantwortlich sind.

Das Wintergrünöl besitzt antirheumatische, analgetische, antiarthritische, antiseptische, aromatische, krampflösende und adstringierende Eigenschaften. Dieses wirkt vor allem harntreibend, karminativ und emenagogisch.

Die Schmerzlinderung des Öls wurde vielfach bewiesen. Das Methylsalicylat in dem Wintergrünöl wurde in der Forschung eingehend untersucht. Der generelle Konsens ist, dass das Öl nützlich sein kann, um verschiedene Schmerzen zu mildern, weshalb es auch bei dermatologischen Erzeugnissen beliebt ist.

Helichrysum Italicum Flower Oil / Strohblumenöl
Das Strohblumenöl (lat.: Heliochrysum Italicum) ist eines der bekanntesten Öle der Aromatherapie. Dieses besitzt einen hohen Gehalt an beruhigenden und entzündungshemmenden Inhaltsstoffen. Diese werden noch durch etwa 30 Prozent krampflösende Ester verstärkt sowie durch den regenerativen Stoff Diketone. Dieser ist ausschließlich in der Strohblume zu finden.

Die Strohblume, auch Currykraut oder Immortelle genannt, wächst im Mittelmeerraum und auf in Nordafrika oder auf dem Balkan. Die leuchtenden und gelben Blüten finden sich auch auf besonders kargen Böden. Der Name, Heliochrysum Italicum entstammt aus dem Griechischen. Dieser bedeutet Chyros = Gold, Sonnengold und Helios = Sonne.

Tanaceum Vulgare Extract / Rainfarn-Extrakt
Der Rainfarn wird auch als Wurmkraut bezeichnet und ist eine Wildpflanze, welche früher und heute als Heilpflanze Verwendung findet. Zum Einsatz kam diese beispielsweise gegen Verdauungsbeschwerden. Heutzutage wird diese Pflanze eher selten für Heilzwecke verwendet, weil hierbei ein großes Vergiftungsrisiko besteht. Jedoch lässt sich der Rainfarn sehr gut aufbereiten und steckt in seiner reinen Form beispielsweise in Kosmetik-Produkten wie Badezusätzen. Sehr oft kommt die Pflanze als natürliches Pflanzenschutzmittel vor, da der Extrakt die Schädlinge fernhalten kann.

Symphytum Officinale Root Extract / Schwarzwurz-Extrakt
Der Winterspargel als Schwarzwurz-Extrakt besitzt viele wertvolle Inhaltsstoffe und ist vor allem wegen seines nussigen Aromas sehr beliebt. In der Küche gelingt die Zubereitung der Schwarzwurzel sehr einfach. Schwarzwurzeln sind besonders kalorienarm und reich an Mineralstoffen und Vitaminen sowie Ballaststoffen. Zu früherer Zeit wurde die Schwarzwurzel auch als der Spargel des armen Mannes bezeichnet. Genauso wie der Kürbis hat sich auch die Schwarzwurzel vom Ansehen des „Arme-Leut-Essens“ inzwischen weit entfernt.

Arnica Montana Extract / Arnika-Extrakt
Arnikaextrakt kann Entzündungen und leichten Schmerzen entgegenwirken. Hier spielen die Sesquiterpenlactoneeine wichtige Rolle. Dieser Stoff unterdrückt in Versuchen die Bildung von entzündungsfördernden Stoffen.
Äußerlich angewandt, kann Arnika in Form von Tinkturen oder Salben bei kleinen Sportverletzungen wie Verstauchungen, Schwellungenund Prellungen helfen.

Salix Alba Bark Extract / Silberweideextrakt
Die Rinde der Silberweide(Salix alba) ist reich an Salicin, einem Stoff, der im Körper in Salicylsäure umgebildet wird. Der Silberweideextrakt ist auf 15 Prozent Salicin standardisiert. Die Rinde der Silberweide ist reich an Salicin, einem Wir^kstoff, der im menschlichen Körper in Salicylsäure umgewandelt wird. Der Extrakt wird als Weidenrinde gekaut oder auch als Tee getrunken. Allerdings ist eine Tablette mit standardisiertem Weidenrindenextrakt einfacher in der Verwendung und bietet einen guten Gehalt an Salicin. Der Extrakt in Heilmitteln ist 100 Prozent natürlich und enthält keine Konservierungsstoffe, Aromen oder Farbstoffe. Anstelle dessen enthält die Silberweide alle natürlichen Inhaltsstoffe, welche die Wirkung unterstützen und bei der Herstellung von Aspirin in der Industrie verloren gehen.

Helichrysum Italicum Flower Extract / italienisches Strohblumenxtrakt
Die Immortelle wird auch Italienische Strohblume genannt. Der Currystrauch ist eine bekannte Gewürz- und Heilpflanze aus dem Mittelmeerraum. Diese Pflanze ist jedoch nicht in der bekannten Curry-Gewürzmischung enthalten, aber das leuchtend gelbe Aussehen brachte der italienischen Strohblume die Bezeichnung Currystrauch ein.
So ist die Immortelle eine vielseitige Heilpflanze, die als Tee und Öl aus den einzelnen Bestandteilen hergestellt wird. Als Inhaltsstoffe wirken hier ätherische Öle, Bitterstoffe, Beta-Pinen, Limonen, Borneol, Italidion, Flavonoide, Nerol und Nerylacetat. Diese wirkt ausgleichend, abschwellend, hautberuhigend, pilzhemmend, entzündungshemmend, fungizid, pilztötend, fungistatisch, insektenabwehrend, schmerzstillend und wundheilend. Die wichtigsten Anwendungen sind Husten und Prellungen.

Zudem wird die italienische Strohblume bei Blutergüssen, Gelenkschmerzen, Krampfadern, Hautunreinheiten, Sportverletzungen, Hautjucken, Pilzbefall, Verstauchungen, Lymphstau und Zerrungen eingesetzt.

Taraxacum Officinale Root Extract / Löwenzahnextrakt
Der Löwenzahn besitzt heilende Wirkungen und Eigenschaften. Hierzu kann er in Form von Tee, Salat, Pflanzensaft, Kaltwasserauszug, Frischpflanzenpresssaft, Wein, Kaffee oder Löwenzahnwurzelextrakt angewandt werden. Wichtig ist hierbei, das Präparat regelmäßig über mehrere Wochen einzunehmen, noch besser ist es, wenn der Löwenzahn täglich frisch gegessen wird.
Bekannt ist vor allem der positive Einfluss des Löwenzahns auf die Organe, welche an der Verdauung unmittelbar beteiligt sind. Daher steigert der Löwenzahn die Sekretion des Magensaftes, wirkt appetitanregend und zugleich krampflösend.
Daher Grunde wird Löwenzahntee, Löwenzahnpresssaft, Löwenzahnsalat sowie Löwenzahnwurzelextrakt bei Verdauungsbeschwerden wie Völlegefühl und Blähungen eingesetzt.

Rosmarinus Officinalis Leaf Extract / Rosmarin-Extrakt
Der Rosmarinextrakt wird aus den Blättern dieser Heilpflanze hergestellt. Diese enthalten das Rosmarinöl, dem bedeutendsten Wirkstoff des Rosmarins. Der Rosmarinextrakt enthält Rosmarinöl in sehr hoher Konzentration, jedoch auch andere Pflanzenbestandteile wie Flavonoide und Bitterstoffe.
Rosmarin kann als Inhaltsstoff äußerlich in Salben und Cremes angewendet werden. Diese Produkte enthalten das konzentrierte Extrakt, welche die Durchblutung anregt und bei Gelenk- und Muskelschmerzen Linderung verschaffen kann.

Um die Verdauung zu fördern und innerlich zu wärmen, wird Rosmarin hingegen innerlich angewendet. Hierzu kann der Rosmarin getrocknet, frisch verzehrt oder auch als Tee getrunken werden.
Die Heilkraft der Pflanze steckt in den Blättern bzw. in dem Rosmarinöl. Das ätherische Öl ist in getrocknetem Rosmarin und in erhöhter Konzentration in dem Rosmarinextrakt enthalten. Das Öl ist fast vollständig für jene Wirkung des Rosmarins verantwortlich.

Calendula Officinalis Flower Extract / Ringelblumenextrakt
Die Ringelblume wird zur Heilung von Wunden und Hautverletzungen angewandt, indem diese die Zellerneuerung fördert und die Hautwunde vor Bakterienbefall und Entzündungen schützt. Außerdem fördert die Ringelblume die Durchblutung und wirkt auf diese Weise gegen Gelenk- und Muskelbeschwerden und schwere Beine.
So hilft die Ringelblume bei Hautverletzungen jeglicher Art. Die Ringelblumensalbe wird deshalb häufig bei schlecht heilenden Wunden durch Verbrennungen angewandt, um den Prozess der Heilung anzuregen. Die Wirkstoffe fördern die Bildung von Gewebe und beschleunigen hierdurch die Wundheilung. Ein bedeutender Faktor ist weiterhin die entzündungshemmende Wirkung der Ringelblume, welche Entzündungen verhindert und Erreger abwehrt.

Auch irritierte und trockene Haut profitiert von der Heilkraft der Pflanze. Diese spendet Feuchtigkeit und fördert die Hautregenration auf sanfte Weise. Im Vergleich zur Arnika kann die Ringelblume deshalb auch bei allergisch reagierender und empfindlicher Haut angewendet werden.
Das Ringelblumenextrakt hilft bei der Regeneration der Muskeln und Gelenke. Die Pflanze ist ein bewährtes Mittel gegen Gelenk- und Muskelbeschwerden und lindert die Schmerzen. Sie wirkt Verhärtungen entgegen, da sie die Durchblutung sehr gut fördert und den Lymphfluss anregt. Zugleich unterstützt diese die Regenration des überlasteten Gewebes. Auf diese Weise beschleunigt die Ringelblume die Heilung bei Verletzungen und Schmerzen der Gelenke und Muskeln.
Das Ringelblumenextrakt zählt zu den bekanntesten und wichtigsten Heilpflanzen. Als Ringella wurde die Pflanze schon von Hildegard von Bingen oftmals erwähnt. Das wichtigste Anwendungsgebiet ist die Wundheilungsförderung. Diese Heilpflanze gilt als die laue Form der Arnika. Aufgrund der entzündungshemmenden, abschwellenden, wundheilungsfördernden und antimikrobiellen Wirkung ist diese in vielen Heilsalben enthalten. Auch als Ringelrosenbutter in vielen Modifikationen war sie auch bei den Vorfahren bei Verletzungen jeglicher Art beliebt. Nebenbei fand diese aber auch bei Brustentzündungen, Lymphknoten-Entzündungen und Narben Verwendung.

Zur Herstellung der Ringelblumensalbe und Ringelblumentee werden die Blüten verwendet. Für den Tee werden einfach die getrockneten Blüten mit kochendem Wasser übergossen.

Auch die Herstellung einer Ringelblumensalbe ist sehr einfach. Die Anwender können entweder die frischen Blüten verwenden oder auch eine Tinktur aus der Apotheke. Zugleich können auch Kokosfett, Vaseline oder Kakaobutter mit Bienenwachs als Grundlage für die Salbe dienen. Diese müssen in einem Wasserbad erwärmt werden. Dies erfolgt entweder gemeinsam mit den Blüten oder unter der Zufuhr der Tinktur. Wenn frische Blüten verwendet werden, dann muss die ölige und warme Masse vor dem Abfüllen gefiltert werden, damit keine großen Blütenbestandteile in der Salbe verbleiben. Bis zum Erkalten wird die Masse gerührt und in Gläser abgefüllt. Sicherer ist jedoch der Kauf von Ringelblumensalben aus der Apotheke. Vor allem Lymphsalben enthalten oftmals auch Calendula als Wirkstoff.

Gaultheria Procumbens Leaf Extract / Niedere Scheinbeere-Extrakt
Als amerikanischer Wintergrün, Wintergrünstrauch oder Teppichbeere wird die Niedere Scheinbeere bezeichnet. Dieses Gewächs zählt zur Gattung der Heidekrautgewächse. Dies wird der Familie der Scheinbeeren beigeordnet. Die Eigenschaft, die Blätter das ganze Jahr zu tragen, hat der Pflanze zu dem Namen Wintergrün geholfen.
Der amerikanische Wintergrün enthält viele ätherische Öle, welche zu insgesamt 98 Prozent aus Methylsalicylat bestehen. Dementsprechend ist eine chemische Ähnlichkeit mit Aspirin zu erkennen. Zudem weist das Wintergreen Öl Limonen, Alpha-Pinen, Delta-Cadinen, Myrcen, 3,7-Guaiadien und Delta-3-Caren auf. Die Inhaltsstoffe wirken antientzündlich, schmerzstillend, adstringierend, durchblutungsfördernd und entspannend.

Diese Eigenschaften nutzt die Medizin für die Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, zum Beispiel bei der Fibromyalgie, chronischen Rückenleiden, bei Fieber, Kopfschmerzen und anderen Sportverletzungen und akuten Schmerzzuständen. Das in der Niederen Scheinbeere befindliche Glycosid Aucubin wirkt desinfizierend, so dass diese Pflanze zur Therapie von Blasenentzündungen verwendet wird.

Mentha Piperita Leaf Extract / Pfefferminzextrakt
Am beliebtesten ist die Pfefferminze als Pfefferminztee, aber diese Heilpflanze hat noch viel mehr zu bieten als den bekannten Geschmack. Die ätherischen Öle, auch das Menthol, sind bei vielen Beschwerden wirksam. So wird den Pfefferminzprodukten eine beruhigende, krampflösende, antioxidative und galletreibende Heilwirkung zugesprochen.

Vor der kühlende Effekt von Pfefferminzextrakt als Öl wirkt wohltuend bei Sportverletzungen, Spannungskopfschmerzen oder einer verstopften Nase. So sind die ätherischen Öle der Pfefferminze gut bei Magen-Darmbeschwerden wie Blähungen oder Sodbrennen geeignet und sie kommen bei Erbrechen und Übelkeit als altbewährtes Mittel in Frage. Pfefferminzextrakt wird in verschiedenen Formen angeboten, darunter Kapseln, Tabletten, Öle und auch Blätter für den schmackhaften Pfefferminztee.

Die Pfefferminze ist sehr gut verträglich und hat keine Nebenwirkungen. Diese wird bei unterschiedlichen Verkrampfungszuständen verwendet. Hierzu gehören Magen-Darmkoliken, Reizdarm, Verdauungsstörungen, Blähungen, Gallenbeschwerden und Aufstoßen. Leider liegen dazu nur wenige Daten aus der Forschung vor.

Das Öl der Pfefferminze wirkt außerdem schwach betäubend und wird zur Schmerzstillung bei Migräne und Kopfschmerzen äußerlich angewandt.

Auch eine antivirale und antimikrobielle Wirkung sind nachgewiesen, weshalb die Pflanze bei Entzündungen im Mund sowie in Zahnpflegeprodukten verwendet wird.

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